0815BBQ-Schweinepuder

May 17th, 2012 No comments

Wie bereits im Blogbeitrag zum Rib-Sandwich berichtet, habe ich vor kurzem von einem befreundeten Grilliebhaber eine Portion BBQ-Rub “Pork” von Ingo Holland zum Testen bekommen. Die Idee Fenchelsaat in einem Rub zu verwenden fand ich so gut, dass ich das weiterspinnen musste. Hier ist das Ergebnis.

Man(n) nehme:

3 EL Paprika edelsüß
3 EL soft brown sugar (die hellere Variante)
2 EL Meersalz
1 EL gemahlener Knoblauch
1 EL gemahlene Zwiebel
1 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL Chipotlepulver
1 TL Kümmel
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1 TL Korinader
1 TL Senfpulver
1 TL Fenchelsaat
1 TL gerebelter Majoran
1 TL Rosmarin
1 TL Thymian

Optional: 0,5 TL getrocknete Zitronenschale


Muss fairerweise sagen, dass es auch auf Huhn schmeckt.

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3-2-1 Spareribs-BBQ-Sandwich

May 15th, 2012 No comments

Ich habe vor kurzem von einem Bekannten etwas Rub von Ingo Holland zum Testen bekommen. Ich muss zugeben, dass ich insgesamt von der Qualität der Gewürze aus dem alten Gewürzamt überzeugt bin, auch wenn die Qualität an dieser Stelle einen entsprechenden Preis hat. Ingo Holland hat nun passend zur neuen Grillsaison ein paar Gewürzmischungen ins Programm genommen, die die einfachen Namen “BBQ Fisch”, “BBQ Chicken” und “BBQ Pork” tragen.

Passend zu den Spareribs konnte ich also “BBQ Pork” ausprobieren. Die Mischung hat mir insgesamt sehr gut gefallen, da ich persönlich gar nicht so sehr den großen Anteil an braunem Zucker in den Rubs benötige. Ich mag es auch gerne manchmal süß, steuere den Anteil an Zucker aber dann gerne selber und bin froh, wenn fertige Gewürzmischungen nicht zu zuckerlastig sind.

Ein besonderer Pfiff entsteht meiner Meinung nach durch ein wenig Fenchelsaat in dem Rub. Dies hat mich dazu gebracht, beim lokalen Gewürzhändler meines Vertrauens Fenchelsaat zu kaufen. Aber dazu in den kommenden Tagen mehr.

Wie dem Titel zu entnehmen ist, habe ich die Ribs nach 3-2-1-Methode zubereitet. In der zweiten Phase erkennt man auf dem Bild mit der Alufolie etwas belgisches Kirschbier, dass ich bereits bei den Kirschribs zum dämpfen entdeckt habe. In der letzten Phase habe ich dann mit einer Honig-BBQ-Sauce glasiert. Anschließend von den Knochen gerupft, mit gegrillten Zwiebelringen und Gurkenscheiben in ein selbst gebackenes Hamburger-Brötchen gelegt…

Das konnte was ;-) aber seht doch mal selber:

 

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Barcelona-Hähnchen

May 13th, 2012 2 comments

Schon seit geraumer Zeit nutze ich die Weber-Grill Applikation für das IPhone als mobilen Grillbegleiter. Es macht großen Spaß auch unterwegs bei Langeweile durch die Grillrezepte zu surfen. In der Regel passe ich die Rezepte – an der ein oder anderen Ecke – noch etwas an die aktuelle Lage im Gewürzschrank und Kräutergarten an…

Für dieses Rezept benutzte ich folgende Zutaten (reicht für 3 -4 Hähnchenschenkel):

eine Handvoll frische Basilikumblätter
eine halbe gelbe Habanero
fünf Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
60 ml Olivenöl
50 ml Balsamico di modena
1 TL gemahlener Pfeffer
1 TL Meersalz

und natürlich Hähnchen…

Alles mit dem Zauberstab pürieren.

In einem Beutel mit den Hähnchen ca. 6 Stunden kalt stellen.

Die Schenkel brauchen bei indirekter Hitze ca. 50 Minuten.

Das Rezept kann ich nur empfehlen. Bisher habe ich wenig Marinaden benutzt, in denen frische Kräuter und Gewürze püriert werden. Bei den Rezepten von Raichlen wird dies öfter genutzt, jetzt weiß ich warum ;-) .

3-2-1 Kirsch Spareribs

May 11th, 2012 No comments

Nach der erfolgreich fruchtig-scharfen Zubereitung der Aprikosen-Chipotle-Spareribs hier eine weitere kleine Anregung in Sachen fruchtiger Rippchen. Für die Marinade habe ich mich dazu entschieden, über Nacht nach Cajun Art zu würzen.

Für die Glasur habe ich eine Flasche belgisches Kirschbier (250 ml), 4 EL Ketchup, 1 EL Worchestershiresauce sowie ein Schuß granulierte Zwiebel und Knoblauch solange eingekocht, bis die Konsistenz schön dickflüssig ist. Die Ribs wurden ebenfalls nach 3-2-1 Methode zubereitet.

 

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Zwiebelbrot aus dem Dutch Oven

May 9th, 2012 No comments

Der Dutch Oven fängt so langsam an mir richtig Freude zu bereiten. Nachdem ich mittlerweile ein paar Dinge ausprobiert habe, musste ich unbedingt auch testen, ein Brot selber zu backen. Hier bot es sich an, ein Zwiebelbrot zu testen. Das Grundrezept habe ich aus der Rezeptdatenbank des Grillsportvereins. Jedoch habe ich es ein wenig, aber für mich an entscheidender Stelle, modifiziert.

Als Grundzutaten benötigt man für ein Brot, dass in den 3 l Barbecook passt, folgende Zutaten:

500 gr. Mehl
1 Päckchen Trockenhefe,
150ml lauwarmes Wasser,
150 gr. Frischkäse mit Kräutern
1 TL Zucker
1 TL Salz

150 gr. Butter
2 EL Bone Dust Seasoning (dazu später mehr)

Wasser, Käse, Salz und Zucker vermengen. Dann Mehl mit Hefe vermischen und unter die Wassermenge kneten bis der Teig glatt ist. Im Anschluss 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und das Bone Dust Seasoning einrühren. Es handelt sich hierbei um einen Rub von Ted Reader, der stark “zwiebellastig” ist. In dem Originalrezept wird eine halbe Tüte Zwiebelsuppe (Knorr oder Maggi) in die Butter verrührt. Wer dies vermeiden will, greift einfach zum Bone Dust Seasoning.

Das Rezept besteht aus Röstzwiebeln, granulierte Zwiebel und Knoblauch, Salz, Zucker, Grieß, Pfeffer, Senfpulver, Koriander und Cayennepfeffer.

Dann Teig ausrollen, mit der Butter bestreichen, zusammenrollen, in der Mitte halbieren und zu einem Zopf flechten.
Das mit dem Flechten und zusammenlegen für den Dopf muss ich noch etwas üben…

Dann in den Dopf und mit 10 Briketts oben und 5 unten 30 Minuten backen.


3-2-1 Aprikosen-Chipotle Spareribs

May 7th, 2012 No comments

In letzter Zeit konnte ich die Frage “fruchtig oder scharf?” des öfteren mit “fruchtig” beantworten. Für die nächsten Rippchen habe ich mir vorgenommen, fruchtig und etwas schärfer zu würzen.

Die Rippchenleiter habe ich (nachdem ich die Membran abgezogen hatte) mit Butt Ginger Rub und einer Lage braunem Zucker über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die mittlerweile präferierte Zubereitungsweise für Ribs ist die sogenannte 3-2-1 Methode, bei der die Ribs erst 3 Stunden indirekt (120 Grad) gegrillt, 2 Stunden mit reichlich Flüssigkeit in Alufolie gedämpft (150 Grad) und dann noch mal eine Stunde mit Soße bepinselt gegrillt werden (120 Grad).

In der ersten Phase habe ich noch mit etwas Mesquite-Chips geräuchert und nebenbei die “zergrillten” Erlenholzplanken verheizt.

Die Glasur bestand aus 2 EL Aprikosenmarmelade, 100 ml Multisaft, 2 EL Ketchup, 1 TL Chipotlepulver, 1 TL “Tabasco Chipotle” sowie einem Schuss granuliertem Knoblauch und granulierte Zwiebel. Alles gut zusammenrühren und reduzieren lassen, bis die Glasur schön dickflüssig ist.

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Spargel-Frittata mit Kirschtomaten

May 4th, 2012 No comments

Etwa zeitgleich mit der Anschaffung des Dutch Ovens habe ich auch eine gusseiserne Pfanne für den Grill angeschafft. Die Einweihung durfte natürlich nicht lange auf sich warten. Die Wahl fiel auf Frittata (wobei ich auch viele andere Ideen hatte).

Und so geht’s (Menge reicht für ca. 6 Personen):
Eine Zwiebel kleinhacken.
In einer Schüssel müssen:
8 Eier
100 ml Sahne
2 EL Apfelessig
Salz und Pfeffer
miteinander vermengt werden.

Ca. 100 gr. Nudeln bissfest kochen und abkühlen lassen. Diese mit 150 gr. halbierten Cocktailtomaten und 150 gr. geriebenem Käse vermengen. Ich hatte vom dazugehörigen Rinderfilet noch etwas Paprika über, hab ich auch noch dazu gegeben…

Mit diesen beiden Schüsseln und den Zwiebeln sowie 500 gr. grünen Spargel zum Grill schreiten ;-) .

Den Spargel ein paar Minuten direkt grillen, vorher leicht mit Olivenöl einpinseln.
Dann vom Grill nehmen und in 1 cm. lange Stücke schneiden.

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Mango-Kiwi Quesadillas

May 3rd, 2012 No comments

Aufholjagd in Sachen Beilagengrillerei. Mir schwebt schon lange vor Quesadillas zu grillen. In dem vorgestellten Weber Veggies-Buch gibt es die ein oder andere Variante, sodass ich wieder an mein Vorhaben erinnert wurde.

Basis hierbei ist eine gewürfelte Mango, 4 gewürfelte Kiwis und eine 250 Gramm schwere Ecke Brie. Ferner braucht Ihr noch Tortillas und Honig für die Quesadilla.

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Gefülltes Rinderfilet vom Holzkohlegrill

April 29th, 2012 No comments

Das erste richtig sonnige Wochenende des Jahres lud vermutlich nicht nur mich zum Grillen ein. Heute sollte es Rinderfilet geben. Basis bildete ein Kilogramm Rinderfilet, welches mit Paprika, Zwiebel, Senf und S&P gefüllt wurde.

Erster Arbeitsschritt ist das Häuten der Paprika. Hierzu die Paprika kurz bei Oberhitze in den Ofen, bis die Oberseite leicht schwarz wird. Nach Abkühlen lässt sich die Haut prima lösen.

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auf der Planke gegrillter Baseball-Burger mit Blauschimmelkäse

April 27th, 2012 No comments

Wer regelmäßig diesen Blog liest, wird bereits meine Vorliebe für geplankten Fisch erkannt haben.

Nun die Steigerung ;-) . Ich habe vor kurzem ein Video von Ted Reader über einen auf Zedernholz geplankten Burger gesehen. Die Idee fand ich so gut, dass musste ich unbedingt selber probieren. Und so hab ich es versucht:

800 Gramm Rinderhack habe ich mit Butt Ginger Rub gewürzt. Dann habe ich ca. faustgroße (bzw. Baseballgröße) Kugeln (4 Stück à 200 Gramm) geformt, in die ich ein großes Stück Blauschimmelkäse eingearbeitet habe (sorry wegen dem unscharfen Foto).

Die Baseball-Buger wanderte im Anschluss noch etwas in den Kühlschrank.
Die Burger habe ich bei hoher Hitze ca. 30 Minuten auf der Planke gegrillt. Zwischendurch mit BBQ-Sauce und Mango-Chili-Sauce bepinselt. Kurz vor Ende noch mit Cheddar überbacken, fertig.

Dazu gab es selbst gebackene Hambuger Buns, gegrillte Zwiebeln, Tomate, Salat und etwas Gurke. Hier die ausführliche Bildergeschichte.


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